Wickelunterlage für unterwegs

So, endlich komme ich mal wieder dazu hier zu schreiben. Wir waren im Urlaub und danach war zu Hause noch genug zu tun, sodass ich weder zum Nähen noch zum Blog schreiben kam. Nun geht es aber weiter. 🙂

Noch vor dem Urlaub nähte ich für den frisch geborenen Sohn unserer Freunde eine Wickelunterlage. Wir haben selbst so eine gekauft, als unsere erste Tochter zur Welt kam und ich übernahm jetzt einfach die Maße und nähte die Unterlage nach. 😉 Das praktische ist, dass man nicht mehr ein große Wickeltasche mitnehmen muss, wenn man mal nur kurz unterwegs ist. In diese Wickelunterlage passen Windeln und Feuchttücher und die Wickelauflage ist schön groß. Nicht so klein wie die mitgelieferte bei den gekauften Wickeltaschen. Mit Kam Snaps kann eine Einweg-Wickelunterlage auf der Auflage befestigt werden. Die Auflage ist aus abwaschbarer Baumwolle und Wachstuch. Das ganze wird dann zusammengefaltet und passt schön in den Kinderwagen rein.

 

Weißt du eigentlich…? – Pixiebuchhülle

Die Freundin meiner Tochter sollte ein kleines Geschenk von uns bekommen und ich nähte ihr eine Pixiebuchhülle, nach der Anleitung von Schnabelina. Diese habe ich schon einmal genäht. Wie schon beim letzten Mal nähte ich jetzt wieder mit Jersey und verstärkte ihn mit Vlieseline H200. Da ich hauptsächlich Kleidung aus Jersey nähe, habe ich kaum Baumwollstoffe vorrätig und so nähte ich die Hülle eben wieder aus Jersey, von dem ich sehr viele Reststücke besitze. Von dem Häschenstoff der Eigenproduktion von Stoff und Liebe passend zu dem Buch „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich habe?“ war noch genau so viel da, wie ich benötigte. Gefüttert habe ich mit pinkem Blumenstoff, aus dem ich mir diesen Sommer ein Kleidchen genäht habe. (Das muss ich noch fotografieren, dann taucht es hier auch auf). Es hat auch gerade noch gepasst, den Stoff so zuzuschneiden, dass Papa Hase und Kind Hase auf der Vorderseite und Rückseite des Pixiebuchhülle passten.

 

Fußball-Pauli Jawepu-Jäckchen

Langsam aber sicher hat sich der Herbst hier schon gemeldet. Obwohl wir hier „im Süden“ ja sehr sonnenverwöhnt sind und die letzten Tage auch wieder knapp die 30 Grad erreichten, ist es morgens im T-Shirt einfach noch zu frisch. Daher gab es jetzt für jedes unserer Mädels ein leichtes Jäckchen. Es wurden Jäckchen nach dem Jawepu-Schnitt von Schnabelina. Nach diesem Schnitt habe ich ja bereits für Westen und Pullover genäht. Die ungefütterte Jacke ist, wie im Vorwort des Schnittmusters bereits angekündigt, etwas kniffelig. Die Verbindungsnaht von Kapuze und Jacke wird mit Bündchenstoff versäubert und vorne treffen sich dann Reißverschluss, Kapuze und Bündchenstoff. Da habe ich einen kurzen Moment benötigt um zu begreifen, was ich jetzt nacheinander annähen darf (oder auch nicht 😉 ), aber letztendlich hat es geklappt und bei der zweiten Jacke ging es dann schon schneller. 🙂 Die Kapuze habe ich mit dem Fußball-Pauli-Stoff von Stoff und Liebe gefüttert, den es passend zur EM dieses Jahr als Eigenproduktion gab. Die Vordertaschen eignene sich bei der Jawepu ja immer gut zum Applizieren, und so bekamen beide Mädels da den Maulwurf mit Fußball darauf.

 

Fußball-Pauli Babyset

Freunde von uns bekommen im September ihren ersten Sohn. Für diesen Anlass wollte ich nun meinen kürzlich bei Stoff und Liebe ergatterten Fußball-Pauli anschneiden und ihnen ein Erstlingsset nähen. Heraus kam ein Body nach dem Regenbogenbody-Schnitt von Schnabelina. Dazu gab es einen Strampler  nach dem Schnitt „Tobi“ von Farbenmix. Ich wählte eine schlichte Sweatshirtversion mit Jerseyfutter und applizierte einen Pauli vorne drauf. Den Schnitt hatte ich mir schon vor längerem besorgt und dann doch noch nie genäht, und jetzt sind die Kinder zu groß für Strampler. Daher freue ich mich nun umso mehr, dass der Kauf nicht umsonst war :). Abschließend gab es noch eine Zwergenmütze von Schnabelina.

 

 

 

Maritimer Pullover Lynn

Ich habe mal wieder den Kuschelhoodie  Lynn von Pattydoo genäht. Eine segelbegeisterte Freundin hat sich diesen Pully zum Geburtstag gewünscht mit dem Zusatz: „Bitte maritim“. So entstand dieser Pully aus weichem Sommersweat gepaart mit einem Anker-Jersey. Daumenlöcher durften natürlich auch nicht fehlen. Und meine neuen Ösenzange war wieder im Einsatz! Dies ist also mein erster Lynn-Hoodie mit Kordel in der Kapuze und das gefällt mir echt gut. Vielleicht bekomme ich für die kältere Jahreszeit auch nochmal einen… 🙂

 

 

Frl. SommerJump

Als die neue Eigenproduktion „Summerdreams“ von Stoff und Liebe hier ankam, dachte ich erst, ich würde daraus Kleidchen für die Mädels nähen wollen. Doch irgendwie konnte ich mir nicht richtig vorstellen, wie ich die Stoffe kombinieren sollte, damit es mir gefällt. Außerdem habe ich jetzt oft das Trägerkleidchen oder Kapuzenkleidchen genäht und ich hatte mal Lust auf etwas Neues. Und so kaufte ich den Schnitt „Fräulein Sommer Jump“ von nEmadA. Normalerweise sind mir ihre Schnitte immer etwas zu ausgefallen und bunt für meine Kinder, aber dieser ist toll. 🙂 Beide Kinder bekamen einen kurzen Jumper. Die Einteiler sind echt praktisch und sehen süß aus. Eigentlich sieht der Schnitt vor, die Bändel, die vorne am Oberteil befestigt sind hinter dem Hals zu verknoten, aber meiner Großen gefiel das gar nicht. Und so nähte ich die Bändel einfach am hinteren Oberteil fest und sie sind jetzt Spaghettiträger. Denn ganz ohne Bändel wollte ich es dann auch nicht nähen, das finde ich bei so kleinen Kindern (bei mir aber auch noch^^) sehr unpraktisch, weil man ständig am „rumzupfen“ ist weil was rutscht. 😉 Wie so häufig gab es zwei zueinander Inverse Varianten, damit die Kinder nicht im Partnerlook rumlaufen (und damit ich sofort sehen, wem welches Kleidungsstück gehört) :D.

 

 

Rock suger – maritim

So, ich bin aus der Versenkung wieder aufgetaucht! Leider konnte ich ein paar Wochen lang nichts nähen, da meine Nähmaschine in der Wartung war. Sie hat an der Unterseite des Stoffes Schlaufen gebildet. Jetzt läuft sie wieder einwandfrei und ich bin glücklich. 🙂 Während der Nähmaschinenabstinenz habe ich schon etliche Stoffe zugeschnitten, damit ich gleich loslegen konnte mit Nähen. So habe ich mir inzwischen mein erstes selbstgenähtes Kleid genäht und einen Jumpsuit für die Große. Ein Wasserfallshirt und ein weiteres Kleid sowie ein Jumpsuit für die Kleine liegen auch schon bereit. Leider kam ich aber noch nicht zum Fotos machen, sodass ich beides erst später vorstellen werde. Heute habe ich kurzfristig für die Tochter einer Bekannten aus dem Chor einen Rock genäht. Wir bekommen immer wieder Kleidung von ihr für unsere Kinder, aus der die Tochter bereits rausgewachsen ist und ich freue mich, mich auf diese Art bedanken zu können. Die Mutter hatte bereits einen Stoff besorgt mit Leuchttürmen. Im Sommer geht es wohl im Urlaub ans Meer und das passt ja dann super. 🙂 Ich wollte schon länger das Freebook „RockSugar“ von nEmadA nähen und nutzte diese Chance nun. Ich besorgte noch einen dunkelblauen Kombistoff. An dem Schnitt gefällt mir gut, dass die Weite des Rockes durch ein Bändel reguliert werden kann. Besonders, wenn man das Kind nicht selbst ausmessen kann ist das sehr praktisch. Erst wollte ich für die Bändel am Bündchen einfach Knopflöcher nähen, aber so richtig ordentlich sieht es halt doch erst mit Ösen aus.  Und so freute ich mich heute wie ein kleines Kind, als ich meinen Gutschein für unser örtliches Nähgeschäft heraus holte und mir dort Ösen sowie eine Ösenzange kaufte. 🙂 Ich habe noch nie Ösen verarbeitet und es klappte gleich problemlos und das Ergebnis gefällt mir.

Da ich das Kind gar nicht kenne (und daher auch nicht sehen werde) gibt es nun erstmal keine Tragefotos. Vielleicht bekomme ich ja aber noch welche von den Eltern, wenn sie den Rock trägt.

 

Nadelwelt in Karlsruhe

Heute war ich zum ersten Mal auf der Nadelwelt in Karlsruhe. Da wir alle in der vergangenen Woche krank waren gingen wir davon aus, heute nicht hingehen zu können. Aber heute ging es uns dann wieder so gut, dass wir beim Frühstück spontan entschieden einen Familienausflug dorthin zu unternehmen. Zwei Freunde kamen noch mit und los ging’s.

Und kurz und bündig: Toll wars! Es gab erst eine Ausstellung mit Quilts, die sehr beeindruckend war. Mit Quilts kannte ich mich noch gar nicht aus und hab noch nie bewusst welche angeschaut. Aber da waren tolle Kunstwerke dabei. In der Halle gab es nachher Stände mit Stoffen und jeglichem Nähzubehör, viele Nähbeispiele und allerlei zum Thema Stricken und Sticken. Gefühlt waren die meisten Nähstände für Patchworken, womit ich mich bisher nicht so beschäftigt hatte, aber als ich die tollen Decken und Taschen sah, die da gezaubert worden waren bekam ich doch Lust darauf… 🙂 An etlichen Ständen konnten auch Nähmaschinen und Stickmaschinen ausprobiert werden.

Gekauft habe ich mir Wonderclips, einen Stoff mit Größentabelle fürs Kinderzimmer und zwei Stempel mit Farbe für Stoffe, wo die Farbe nach dem Stempeln noch durch bügeln fixiert wird. Da bin ich mal gespannt 🙂

Die nächste Nadelwelt Karlsruhe findet vom 5.-7.5.2017 statt. 🙂

 

Lederpuschen

Nachdem ich schon öfter dachte „ich könnte doch…“ nahm ich es nun endlich in Angriff: Ich nähte Lederpuschen! Unsere Kinder tragen zu Hause und in der Kita welche und ich finde die einfach super. Leider sind die aber recht teuer und wir brauchen ja je Kind immer zwei Paare. Als nun bei der Kleinen schon wieder die Schuhe zu klein wurden war es soweit. Ich kaufte das Ebook „bepuscht“ von farbenmix und bestellte bei Joe und Anna Leder. Ich wählte einen A3-Bogen grün, eine A3-Bogen mit Sohlenleder und eine Packung mit Lederresten. Die Lederreste sind wie versprochen recht groß. Aus diesen Stücken nähte ich nun vier Paar Schuhe und es reicht noch für ca. zwei weitere kleine (werde ich sicher mal an die Babies im Freundeskreis verschenken).

Die Schuhe sind recht zügig genäht, einzig das Gummiband-Einfädeln ist etwas fummelig.  Da unsere Kinder schnell schwitzen habe ich noch ein paar „Belüftungslöcher“ angebracht.

Ich habe zuvor noch nie Leder verarbeitet und muss aber sagen, dass es echt gut ging. Auch als ich über drei Lagen Leder nähen musste, hat meine Nähmaschine das hingekriegt ohne Beschwerden. 😉 Eigentlich musste ich hauptsächlich aufpassen, dass das Leder nicht während des Nähens unter dem Nähfüßchen rutschte. Aber das ging gut.

 

Geldbeutel Wildspitz

Ich erhielt von einer Freundin die Anfrage, ob ich ihr einen neuen Geldbeutel nähen könnte. Sie erklärte mir ihre Vorstellungen und Wünsche und ich suchte nach einem passenden Schnitt. Ich habe noch nie einen Geldbeutel genäht und war daher also komplett unerfahren. Der „Wildspitz“ von Farbenmix (übrigens ein kostenloses Ebook) kam ihren Wünschen sehr nahe. Nur war der Wildspitz etwas zu klein, was die Anzahl der Fächer anging. So erweiterte ich die Vorlage um ein großes Fach, ein weiteres großes Reißverschlussfach und 6 weitere Kartenfächer. Verschlossen wird der Geldbeutel mit einem Steckschloss, das hat sie sich gewünscht und ich kann sie gut verstehen. 🙂  Für den Außenstoff wählte ich türkisenen Cord, ein etwas robusterer Stoff kann ja nicht schaden. Für innen wählte ich einen bunten Totenkopf-Baumwollstoff (wer meinen Blog schon länger lies ahnt, für wen der Geldbeutel ist 😉 ). Durch meine Erweiterung musste ich zuletzt noch etwas improvisieren. Da eine weiter Unterteilung drin war ließ sich der Geldbeutel als letzter Schritt nicht mehr wenden (das ist etwas schwer zu erklären). Daher versäuberte ich die noch offenen Seiten mit Schrägband.

Die Freundin bekam den Geldbeutel inzwischen und er gefiel ihr. 🙂